Das Finanzkonzept

Die Investitionskosten werden, abhängig von der Ausstattung, bis zu €1,8 Millionen erfordern. Der größte Teil dieser Summe wird über Bankdarlehen finanziert. Diese setzen sich zusammen aus dem NRW-Darlehen für den geförderten Wohnungsbau, dem KfW-Darlehen für ökologisches Bauen und dem Darlehen unserer Geschäftsbank. Die Tilgung dieser Darlehen erfolgt über die Mietzahlungen der BewohnerInnen.
Das erforderliche Eigenkapital setzt sich zusammen aus
1. Einlagen der Mitglieder der Villa Emma eG
Hierbei wird unterschieden zwischen
a) Pflichteinlagen der BewohnerInnen (€300 bzw. €100 pro qm Wohnfläche, ohne Verzinsung)
b) Freiwilligen Einlagen (bis zu €25.000 pro Mitglied; die Verzinsung von z.Z. 2% reduziert die Miete)
2. Kapitalbeiträge durch den Erwerb von Genussrechten
Mit einem Genussrecht beteiligen Sie sich langfristig und direkt am wirtschaftlichen Erfolg von Villa Emma eG. Sie erhalten für eine festgelegte Zeit regelmäßig eine Verzinsung (z.Z. 2,5%).Mit Ihrer Beteiligung stärken Sie nachhaltig den Aufbau und Betrieb von Villa Emma eG und tragen zum Ausbau dieser zukunftweisenden und quartierbezogenen Alternative zur Heimunterbringung bei Pflegebedürftigkeit bei.
Neue Wege gehen und die Dinge selbst in die Hand nehmen
Die Villa Emma eG kommt mit diesem Finanzierungskonzept vielen Menschen entgegen, die sich für ein solches Projekt einsetzen wollen:
- Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, später in das Projekt u.U. einziehen zu wollen. Mit einer solchen Beteiligung kann jedoch keine gesicherte Anwartschaft für eine Wohnung erworben werden.
- Menschen, die aus einer Verbundenheit mit dem Quartier und dem Wunsch, vorhandene Angebote zu verbessern und insgesamt die Lebensqualität zu steigern, aktiv werden
- Menschen, die aus Solidarität solche auf ein Quartier bezogene Ansätze der Hilfe und Pflege unterstützen wollen.
- Menschen, die eine sichere, nachhaltige und zugleich zukunftsweisende Kapitalanlage suchen
- bestehende Institutionen (Vereine, Kirchengemeinden, Stiftungen, ...) im Quartier und darüber hinaus, die aus den oben genannten Gründen das Projekt unterstützen wollen.
Das Konzept von Villa Emma ist sowohl für die Stadt Bonn, für das Land NRW als auch für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend so überzeugend, dass sie das Projekt finanziell unterstützen und so erheblich zu den Investitionskosten beitragen.
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